Es geht ums Ganze! Der Wahlkampf ist eröffnet.

Auszug aus meinen Voten an der Pressekonferenz zum Grossratswahlkampf des Bündnis Grüne BastA! jgb

Manchmal wirkt im Wahlkampf alles wie ein Spiel oder ein sportlicher Wettkampf um möglichst viel Aufmerksamkeit. Aber es geht um mehr. Es geht ums Ganze! Politik heisst für uns nicht nur, ob der Grosse Rat nach den Wahlen «ein bisschen grüner», «ein bisschen sozialer» oder «ein bisschen weniger langweilig» ist.

Wir wollen Basel mit- und umgestalten – im Grossen Rat, in der Regierung, auf der Strasse und in den Basisbewegungen.

Wir denken über die Grenzen hinaus und befreien Helvetia aus dem Stacheldraht.
Wir denken über die Grenzen hinaus und befreien Helvetia aus dem Stacheldraht.

Es geht uns deshalb nicht nur um konkrete und pragmatische Ideen, sondern um eine Vision – um die Vorstellung von einer offenen, solidarischen, sozialen und ökologischen Stadt. Wir wollen der oft beschworenen Alternativlosigkeit des eingeschlagenen Weges etwas entgegen setzen.
Deshalb haben wir den Stacheldraht durchschnitten, der Helvetia nach aussen abschottet aber auch nach innen einengt und erdrückt. Es ist ein Statement gegen Grenzen, seien es staatliche Grenzen, finanzielle oder soziale.

Wir wollen eine Stadt, die allen offen steht und allen ein gutes Leben ermöglicht. Das gilt auch für Menschen mit wenig Geld oder ohne geregelten Aufenthaltsstatus.

Wir wollen einen funktionierenden öffentlichen Verkehr, der niemanden ausschliesst – weder finanziell noch baulich.
Wir wollen eine Stadt ohne Armut, was heisst, dass wir die Armut bekämpfen und nicht die Armen, wie es heute leider oft der Fall ist.
Wir wollen Kultur, die auch ohne Kommerz auskommt.
Wir wollen ein Recht auf Stadt – mit einem echten Dialog. Städtisches Leben ist nur möglich, wenn die Stadt gemeinsam weiterentwickelt  wird und nicht die Interessen der Wirtschaft und der Investoren über die Interessen der Bevölkerung gestellt werden.

Unsere Vision ist ein Basel der Teilhabe und Mitbestimmung für alle, die da sind, und die, die noch kommen werden. Es geht auch um die künftigen Generationen, denen wir eine bessere Welt hinterlassen müssen.

Mir bliibe offe – für Freiraum und Recht auf Wohnen
Wir wollen, dass Basel eine offene, lebendige und wohnliche Stadt bleibt. Eine
Stadt, in der alle Bevölkerungsschichten Platz haben und auch finanziell benachteiligte Personen und Familien eine angemessene Wohnung finden. Was selbstverständlich tönt, ist leider heute nicht gewährleistet. Hunderte von Menschen
sind in Basel obdachlos. Wir wollen, dass die Wohnungsnot nicht einfach verwaltet wird, sondern ihr aktiv etwas entgegen gestellt wird. Das stärkt die städtische Vielfalt und entzieht die Wohnungen reinen Renditeerwartungen.

Dass in einer reichen Stadt wie Basel Hunderte Menschen kein festes Zuhause haben, ist nicht akzeptabel.

Wir werden alles daran setzen, das zu ändern und das Recht auf Wohnen sicherzustellen. Aufwertungen sollen die bestehende Bevölkerung einbeziehen und dürfen nicht zur Verdrängung von finanziell benachteiligten Personen und Kleingewerbe führen. Dazu ist es zwingend, dass diese Entwicklungen zusammen mit der bestehenden Bevölkerung erarbeitet werden. Wir setzen uns daher für eine transparente Planung und eine Mitwickung ein, die ihrem Namen gerecht wird.

Die ganze Pressemappe mit dem vollständigen Text gibt es hier.