Eine Stimme für das Miteinander

Mein Beitrag an der Pressekonferenz zur Lancierung der Wahlkampagne des Bündnis Grüne BastA! jgb am 21. August 2019

Wir wollen eine menschlichere, gerechtere und klimafreundliche Schweiz. Unsere Schwerpunkte für diese Wahlen sind deshalb Klima, Gleichstellung, soziale Sicherheit und Menschenrechte.

Tonja Zürcher – Eine Stimme mehr für soziale Sicherheit. Am 20. Oktober in den Nationalrat.

Für das Klima.

Die Dramatik, mit der die Klimakrise voranschreitet, bringt Millionen Menschen auf die Strasse. In Bundesbern ist bisher aber kaum etwas passiert. Die Schweiz ist bekannt dafür, dass politische Veränderungen lange dauern. Das ist nicht immer nur schlecht, aber beim Klimaschutz könnte es verheerend sein. Wir haben noch etwa 10 Jahre Zeit, um den CO2-Ausstoss auf netto null zu senken und damit eine unberechenbare, katastrophale Entwicklung zu verhindern. Deshalb braucht es ab nächstes Jahr eine andere Mehrheit im Nationalrat – eine die sich der Verantwortung der Schweiz bewusst ist und endlich vorwärts macht beim Klimaschutz.

Für Gleichstellung und Frauen*rechte.

Eine halbe Million Frauen, queere Menschen und solidarische Männer setzten am 14. Juni ein starkes Zeichen. Wir lassen uns nicht mehr vertrösten. Wir haben genug gewartet, bis die Politik dem verfassungsmässigen Recht auf Gleichstellung auch Taten folgen lässt. Es braucht mehr Frauen in der Politik und mehr Menschen, die gewillt sind, die Rahmenbedingungen so anzupassen, dass der Sexismus in unserer Gesellschaft, die massiver finanzielle Benachteiligung von Frauen bei Lohn und Rente und die ungleiche Verteilung von unbezahlter Arbeit ein Ende finden.

Für soziale Sicherheit.

Steigende Krankenkassenprämien und Mieten hinterlassen bei immer mehr Menschen am Ende des Monats ein Loch in der Kasse. Die Reaktionen der Rechten auf diese Sorgen der Menschen sind Sozialdetektive, Senkung der Sozialhilfe und Erhöhung der Rentenalter. Wir wollen eine andere Politik, eine Politik, in der Solidarität noch etwas bedeutet und mit der allen Menschen ein gutes Leben ermöglicht wird.

Für Menschenrechte.

Die Menschenfeindlichkeit der europäischen Abschottungspolitik darf nicht tatenlos hingenommen werden. Wir brauchen in Bern eine Mehrheit, die sich für einen menschenwürdigen Umgang mit Geflüchteten und für die Friedensförderung einsetzen. Die Schweiz muss sich an Rettungsaktionen im Mittelmeer beteiligen, anstatt die Frontex zu finanzieren.

Eine andere Welt ist möglich und ein Wandel ist dringend nötig. Damit wir ihn schaffen, braucht es mehr klimafreundliche, feministische und solidarische Nationalrätinnen und Nationalräte!

#sibelbleibt